Meine „Geschichte“

Diesen Monat möchte ich versuchen, euch von meinem bisherigen Lebensweg zu erzählen. Dabei geht es vor allem darum, wie ich seit 36 Jahren Clearing „praktiziere“ und wie das meine Sicht auf das Leben beeinflusst hat.

Es ist kein einfaches Thema, zum einen, weil es schwierig ist, sein eigenes Leben objektiv zu betrachten, und zum anderen, weil ich mich gerade an einem Punkt im Leben befinde, der sich in vielerlei Hinsicht von dem unterscheidet, wo ihr euch gerade befindet. Aber wir sind alle ein bisschen anders, mal mehr, mal weniger.

Ich kann gar nicht genug betonen, wie wichtig unsere frühen Kindheitsjahre sind. Wir sind unbewusst darauf programmiert, einem bestimmten Weg zu folgen. Auf diesem Weg werden wir beurteilt von anderen, die unser Verhalten nach ihren Wertvorstellungen als mangelhaft empfinden. Aber hatten wir eine Wahl, wie wir uns verhalten sollten? Wir waren doch Opfer einer Vergangenheit, die niemand wirklich versteht. Wie können wir also beurteilt werden, wenn wir einfach Opfer unserer konditionierten Vergangenheit waren?

Für die meisten von uns ist es unmöglich, uns selbst objektiv zu sehen, weil wir so tief in unserer Geschichte stecken, dass diese Geschichte unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Beziehungen zu anderen und zur Welt um uns herum bestimmt. Andere, die ebenfalls in ihrer Geschichte verloren sind, geben uns die Schuld für unsere – in ihren Augen – Unzulänglichkeiten.

Ich wurde in eine Familie der unteren Mittelschicht geboren, meine Eltern waren nicht religiös, daher bin ich ohne Glauben aufgewachsen. Ich bin zwar ein- oder zweimal zur Sonntagsschule gegangen, aber das hat mich überhaupt nicht angesprochen.

Mein Vater sagte mir, ich sei „anders”, aber er hat mir nie erklärt, was er damit meinte, und ich war zu jung, um auch nur zu ahnen, was er damit sagen wollte.

Ich erinnere mich, wie ich aus dem Fenster schaute, damals war ich noch keine fünf Jahre alt, und auf den Postboten wartete. Warum sollte ein 5-Jähriger auf den Postboten warten? Heute denke ich, dass ich auf mein Ticket nach draussen gewartet habe!

Aufgrund meiner Kindheit war ich ein sehr ängstlicher Junge, später ein ängstlicher junger Mann und später ein ängstlicher älterer Mann. Angst ist ein Fluch, der unsere Gedanken und Handlungen stark einschränkt und oft der Grund dafür ist, dass andere uns beurteilen. Was können wir tun? Wir sind Opfer einer so tiefgreifenden Konditionierung, dass unser ganzes Leben ein Ergebnis unserer Vergangenheit ist.

Ab meinem 14. Lebensjahr habe ich unseren sehr religiösen Schulleiter gefragt, warum er in seinem Religionsunterricht den Buddhismus nicht behandelte. Das hat er überhaupt nicht verstanden. Aber woher kam das, wie kam ich überhaupt auf die Idee, so eine Frage zu stellen?

Das war der Anfang meines Verständnisses für den Unterschied, von dem mein Vater gesprochen hatte.

Schließlich bekam ich meine Chance und zog nach Australien. Könnte ich noch weiter weg von zu Hause sein? Die Entfernung war aber nicht wichtig, wichtig war, dass ich weg musste aus einer Umgebung, in der mein Leben für mich geplant war, ohne dass ich es überhaupt gemerkt hatte. Ich „musste“ mich selbst finden, nicht das, was die Gesellschaft von mir erwartete.

Nach vielen Abenteuern, immer noch mit starken Ängsten, lernte ich „Clearing” kennen. Damals war das eine tolle Möglichkeit, meinen Lebensunterhalt zu verdienen, aber als ich meine Praxis weiterentwickelte, kam ich zu einem ganz anderen Verständnis davon, was passierte, wenn ich einen Raum oder ein Haus „klärte”. Es führte dazu, dass ich mit Menschen arbeitete und ihnen alle Ladung nahm, die ihr Leben negativ beeinträchtigte.

Man kann diese Arbeit nicht lange machen, ohne zu erkennen, dass das meiste, wenn nicht sogar alles, was man fühlt, einfach nur Informationen sind, die durch das Bewusstsein strömen. Keines der Gefühle, nicht einmal die Gedanken, gehören einem selbst. Man beginnt damit, dass man einen Raum betritt, wahrnimmt, wie er auf den Körper wirkt, aus dieser bestimmten Energie herausgeht und spürt, wie sich der Körper wieder entspannt. Also tritt man ein, spürt die Veränderung, tritt wieder heraus, und der Körper entspannt sich. Das passierte so oft, dass mir immer klarer wurde, dass ich nicht die Gefühle war, die ich erlebte, sondern dass es einfach die Art und Weise war, wie mein Körper darauf konditioniert war, das Leben zu erleben.

Je besser wir das verstehen, desto mehr unterschiedliche Energien, auch Frequenzen genannt, können wir erleben, ohne sie persönlich zu nehmen, und desto sicherer werden wir. Das passiert einfach, weil wir unser Gehirn und unser Nervensystem umtrainieren, sodass sie langsam aufhören zu reagieren und beginnen, auf Situationen einzugehen.

Da ich mich mit allen möglichen Gefühlen sicherer fühlte, wuchs der nervöse kleine Junge langsam aus seinem Zustand der starken Angst heraus.

Kannst du dir vorstellen, welche Veränderung das in seinem Leben bewirkt hat? Wenn du immer noch in Angst versunken bist, wahrscheinlich nicht, denn wenn wir uns etwas wirklich vorstellen können, wird es zu unserer Realität.

Der innere Frieden, der entstand, öffnete so viele Türen zum Verständnis, ich musste mich nicht mehr verstecken, keine unhaltbare Position mehr verteidigen. Nicht nur die Angst ist aus meinem Leben verschwunden, es gab so viele Veränderungen auf so vielen Ebenen.

Ich beginne, das Leben mit ganz anderen Augen zu sehen, habe nicht mehr die gleichen Erwartungen, werde nicht mehr in gleichem Maße von anderen beurteilt. Es ist schwer zu beschreiben, wie tiefgreifend die Befreiung von der Vergangenheit ist. Unter anderem habe ich einen viel ruhigeren Geist, kein geschäftiges Geschwätz mehr, muss mich nicht mehr für dies oder jenes entscheiden, da sich das Leben müheloser entfaltet. In buddhistischer Terminologie: „Nicht dies – nicht das”.

Großes Vertrauen in den Verlauf eines Lebens, das nicht von Angst beherrscht wird, ist ein wichtiger Schritt näher zur Schaffung einer neuen Realität, die ich in dem Maße teilen kann, in dem meine Zuhörerschaft seine Vergangenheit loslassen kann.

Nicht mehr durch alte Geschichten eingeschränkt zu sein, die vielleicht in der Vergangenheit wahr waren, aber in der Zukunft keinen Platz mehr haben. Eine Chance, eine ganz andere Welt zu schaffen, nicht nur für mich, sondern für alle, die bereit sind, diesen Schritt aus einer bekannten, chaotischen Vergangenheit in eine neue, noch wenig bekannte Zukunft zu wagen.

Schaffen wir gemeinsam eine mutige neue Welt.

My ‘Story’

I would like to try to share my journey thus far. This is mostly centred around my having ‘practiced’ Clearing for 36 years and how I think this has affected my outlook on life.

This is not an easy subject to talk about, partly because it is difficult to be objective about one’s own life and partly because of the place I perceive myself to be now, which in many ways is very different to the place where you perceive yourself to be. But then we are all a little different in obvious or subtle ways.

I cannot overemphasise just how significant our early childhood years are. We are programmed, sub-consciously, to follow a certain path. Along that path we will be judged by others who find our behaviour lacking, according to their values. Yet did we have a choice in how we behaved? Surely we were victims to a past, that no other person really understands. So how can we be judged when we were simply victims to our conditioned past.

For most it is not possible to see ourselves objectively, so deep into the story are we that the story itself is what runs our thoughts, our feelings our relationships to others and the world around us. Others, who are also lost in their story blame us for our – in their eyes – shortcomings.

I was born into a lower middle class family, my parents were not religious people so I wasn’t brought up believing in any religion. I did go to Sunday School once or twice but it just did not resonate with me on any level.

My father commented on my being ‘different’ just what this difference was was never explained and I was too young to even guess at what he meant.

I remember looking out of the window, under 5 years old at the time, waiting for the postman. Why would a 5 year old be waiting for the postman, I suspect now that I was waiting for my ticket out!

As a result of my childhood I was a very anxious boy, and later a young man, and later still an older man. Anxiety is a curse and limits so much of any thoughts or actions we may take, and can often be the reason others judge us. What can we do? Victims to a conditioning so profound that our entire lives are a result of our past.

From around 14 years old I questioned our very religious headmaster at school, if he was teaching religion why did he not include Buddhism. That went straight over his head. But where did that come from, how was I even able to think of asking such a question?

This was the beginning of understanding the difference my father spoke of.

I eventually go my ticket out and relocated to Australia, could I get any further away from home? Distance was not important though, what was important was that I needed to be away from an environment that had my life planned out for me, without my even realising it. I ‘needed’ to find my self, not what my society expected me to be.

After a lot of adventures, still carrying around high level anxiety, I was introduced to ‘Clearing’. At the time it was great way to earn living but as I developed my practice, I came to a very different understanding of what was happening whenever I ‘cleared a space or home. This led to my working with people, clearing any build up of charge they carried which was affecting their lives in a negative way.

You cannot do this work for long before it becomes obvious that most, if not all of what you feel is simply information passing through your awareness, None of the feelings / even thoughts, belong to you. You begin by stepping into an environment, notice how it affects the body, step out of that particular energy and notice the body relaxes again. So, step in, feel the change, step out, the body relaxes. This was happening so much that it became increasingly obvious that I was not the feelings I was experiencing, it was simply how my body had been conditioned to experience life.

The more we understand this, the more different energies, aka frequencies, we can experience without taking them personally the safer we become, This happens simply because we are re-educating the brain and nervous system so that they slowly stop reacting and begin to respond to situations.

As a result of becoming safer with all sorts of feelings, slowly the nervous little boy grew out of his highly anxious state.

Can you imagine the change that this brought about in his life? If you are still lost in anxiety probably not for if we can imagine something truly that it becomes our reality.

The inner peace that arose opened so many more doors to understanding, no longer needing to hide away, no more defending an indefensible position. It was not just anxiety that is no longer a part of my life, so many changes on so many levels.

I begin to see life through very different eyes, no longer have the same expectations, no longer judged to the same degree by others. It is hard to describe just how profound is the liberation from the past. Amongst other things, a much quieter mind, no busy chit chat, no having to decide this or that, as life unfolds more effortlessly. In Buddhist terms, ‘not this – not that’.

A great trust in the unfolding of a life that is not ruled by anxiety is a major step closer to creating a new reality, one which I can share, to whatever degree my audience can let go of their past.

To no longer be limited by old stories, that may have held true in the past but have no place in the future. An opportunity to create a very different world, not just for me but for all those ready to take this step out of a known, chaotic past, into a new, as yet little known future.

Join me as we create a brave new world.